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  Pranayama und MeditationPranayama & Meditation  mit Dr. Shrikrishna  
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"Pranayama bedeutet: Tanze mit Deinem Atem. Aber man tanzt nicht mit einem Fremden.
Um zu tanzen, muss man miteinander eins werden. Der Atem ist mein intimster Freund;
ich möchte ihn nicht kontrollieren.

Und im gleichen Sinne: Es geht nicht darum,
dass wir die Stille einhalten - sondern wir beobachten sie."


"Im Yoga geht es nicht darum, den Kopfstand zu lernen,
sondern vielmehr darum, auf eigenen Füßen zu stehen."


"Es ist wichtig, zu wissen, was zu tun ist.
Aber wirklich das zu tun, was Du weißt -
das ist das eigentlich Wichtige."


"Es gibt eine göttliche Präsenz in uns. Und 'göttlich' bezeichnet dasjenige, welches ein Licht aus sich selbst heraus ist. Gesetzt den Fall, Du bist ein völliger Atheist und glaubst nicht an einen äußeren Gott in einer anthropomorphen Form, dann ist zumindest in Dir jenes erfahrbar: Ein Licht, das aus sich selbst heraus existiert, welches nicht durch Zeit und Raum beschränkt wird. In uns existiert etwas, das mehr ist als bloß unsere Persönlichkeit, unser Ich - es gibt etwas an uns, das viel mehr ist als unser Ich. Aber solange unsere Geistesaktivitäten immer nur in den Prozessen unserer Persönlichkeit und unseres Ich verstrickt sind, gibt es keine Möglichkeit, die Präsenz desjenigen in uns zu erfahren, das weit und unermeßlich ist.Das bedeutet also, dass mein Geist oder meine mentalen Operationen aus dieser bisherigen Funktionsweise befreit werden müssen.

Die Stille im Inneren scheint also eine Art Voraussetzung zu sein, damit sich diese innere Natur manifestieren kann. Aber diese Stille bedeutet nicht, dass Du Deine Augen zu machst, Dich dem Äußeren verschließt und dich auf einen kleinen Raum einschränkst. Es ist vielmehr ein Zustand, in dem wir mit allem verbunden sind, aber währenddessen nicht alles Mögliche zum Anlass unseres Leidens, unserer Unruhe oder Störung wird. Der Fokus sollte also darauf liegen: Wie komme ich zu dieser Stille? Bei der ich dennoch in allen Aktivitaten engagiert bin. Ich kann sogar dabei äußerlich sprechen - ...ist es möglich, still zu sein während des Sprechens? Das ist es, was wir herausfinden sollten.

Sag nicht es ist unmöglich. Denk daran, es gibt vier verschiedene Fragen und vier verschiedene Antworten darauf und die sollten niemals verwechselt werden: Ist es möglich oder unmöglich? - Es ist möglich. Ansonsten wäre es Zeitverschwendung, Eure Zeit, meine Zeit. Es ist möglich. Also verwechsle das nicht mit der Antwort auf die zweite Frage: Ist es leicht oder schwierig? - Verdammt schwierig ...aber nicht unmöglich! Denn oft spielt uns unser Verstand einen Streich und verwechselt dies. Das, was schwierig ist, erscheint uns dann unmöglich.

Also, auch wenn es schwierig ist: Ist es das wirklich wert? Wozu müssen wir so viel Zeit, Energie, Geld und alles aufbringen? Es ist es wert. Weil wir als menschliche Wesen geboren wurden und wir unser volles Potenzial als menschliche Wesen erreichen sollten. Die Art und Weise, wie wir zur Zeit leben, ist eine ziemlich beschränkte Lebensweise, es ist keine vollständige Art zu leben.

Und dann kommt die letzte Frage: Wenn es das wert ist und auch wenn es schwierig ist: Ist es sehr kompliziert? Nein. Es ist ziemlich simpel. Es ist überhaupt nicht kompliziert, Du musst nicht durch all die komplizierten Dinge hindurch. Wenn Du das Glück eines Kindes verstehen kannst, das auf seinem Gesicht zu sehen ist, nachdem es Schokolade gegessen hat - dann hast Du es. Das ist nicht sehr kompliziert, es ist sehr simpel. Und in jedem Moment unseres Lebens, während wir auf dem Weg sind, lädt uns das Leben ein, es in seiner Gesamtheit zu erfahren.

Recht oft begrenzen wir das Leben, indem wir sagen 'es ist mein Leben', und es damit auf uns selbst beschränken. Aber da ist ein riesiger Lebensstrom überall um uns herum - doch wir haben keinen Blick dafür, wir verschließen unsere Augen. Und wenn Du beginnst, Dich selbst zu öffnen, dann beginnt alles, was um Dich herum passiert, zu vibirieren. Und Du beginnst mitzuschwingen, wie mit einer wunderbaren, kosmischen Musik. Dann lehnst Du es ab, so beschränkt zu bleiben. Deshalb ist es ganz simpel. Aber es braucht starke Entschlossenheit, viel Energie und eine große Klarheit darüber: 'Das möchte ich in meinem Leben'."

Auszug einer Aufnahme vom 18. September 2006.



"Achtsamkeit ist das Alpha und das Omega des ganzen Yoga. Achte auf Deine Gewohnheitsmuster.
Wenn Du Dir Deiner Gegenwart nicht bewusst bist, dann wird Deine Zukunft nichts anderes sein
als eine Wiederholung der Vergangenheit."


"Denkt an diese Worte von Nisargadatta Maharaj:
Wenn ich erkenne, dass ich Nichts bin - das ist Weisheit
Wenn ich erkenne, dass ich Alles bin - das ist Liebe
Und zwischen diesen beiden fließt mein Leben."